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 Lithymni - der Sitz der Larahexen

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Veslya
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BeitragThema: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Do 16 Mai 2013 - 11:26

Lithymni ist eine normale Stadt mit einer recht ruhigen Lage.

Hier wohnen recht viele Leute.

Insgeheim haben die Larahexen ihren Hauptsitz in einem der abgelegeneren Viertel dieser Stadt.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 8 Dez 2013 - 20:49

Sarah war gerade dabei, in einem der Vorratskeller den Stand
der Kräuter zu überprüfen, als sie ein leicht dumpfes Geräusch aus
dem Zaubertränkeraum hörte.

Etwas verwundert ging sie nachsehen.

Dabei musste sie wieder an die Briefe von ihrem mysteriösen Verehrer denken.
Aber so dumpf?

Als sie in den Raum trat, sah sie Iuna auf dem Tisch sitzen.

Die beiden Frauen sahen sich verwirrt an.

>> Ähm.. <<

Sarah schüttelte ungläubig den Kopf.
Woher kam diese junge Frau auf einmal?

Iuna sah sich um.

>> Ich.. Taikin hat mich hierher transportiert.
Er meinte, hier könnte man mir helfen. <<
erklärte sie kurz.

Bei dem Namen "Taikin" horchte Sarah auf.

Er hatte ihr also diesesmal eine junge Frau geschickt.

Ganz kurz musste sie innerlich lachen.
Na, das wäre ja etwas! Ich bekomme eine junge Frau als Geschenk von ihm.

Dann sah sie die klaffende Wunde an Iunas Schulter.

>> Ohje!! Was ist denn mit dir passiert?! <<
keuchte sie erschrocken aus und war in der nächsten Sekunde bei Iuna.

Iuna zuckte kurz zusammen bei der Schnelligkeit, die Sarah plötzlich an den Tag legte.

>> Meine Freunde und ich wurden von dunklen Geschöpfen angegriffen.
Ich bin die Einzige, die übrig ist. <<
erklärte sie seufzend.

Sarah sah sie bestürzt an.

>> Das ist ja schrecklich. Hat Taikin dich gefunden? <<

Iuna nickte.

>> Ich möchte nur kurz testen, wie es mit deiner Schulter steht. <<
meinte Sarah.

>> Es kann weh tun. <<
warnte sie vor und drückte Iunas Schulter etwas zurück.

Iunas gellender Schmerzensschrei ging durch das gesamte Haus
und rüttelte die anderen Bewohner auf.

Adalia und Marisa unterbrachen ihre Unterredung und blickten zu der Treppe,
die in den Keller führte.

Sie waren sofort alarmiert.

>> Mirilya? <<
rief Adalia.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 8 Dez 2013 - 21:08

Mirilya kam zu Sarah gestürzt.

"Oh Götter...was ist denn hier passiert?"

Schnell machte sie sich daran, die Schulter
zu begutachten.



Auch Tetsu fuhr zusammen und blickte umher.

"Was war denn das?"
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Fr 13 Dez 2013 - 20:53

Iuna war durch den Aufruhr sichtlich verwirrt.

>> Wo bin ich hier? <<

Sarah stellte sich hinter Mirylia und sah Iuna mitleidig an.

Die Wunde sah schrecklich an und die junge Frau schien schrecklich thraumatisiert zu sein.

Wenn sie die Wunde sah, konnte sie es irgendwie verstehen...
Etwas, das so eine Wunde machte, konnte nur thraumatisierend sein.

>> Du bist in Lithymni. <<

Es schien Iuna nicht viel zu sagen. Sarah konnte es verstehen.

Nun kamen auch Adalia und Marisa runter und waren erst einmal sichtlich verwirrt.

Iuna musterte die Frauen.
Warum waren hier überall Frauen? Waren sie eine Heilerinnengilde?
Bei den ganzen Flaschen und Kräutern war das ihre erste Vermutung.

Sarah schien den Grund ihrer Verwirrung zu sehen.
>> Oh, wir sind Hexen. <<

Iuna sah sie erschrocken an.

Sarah winkte sofort verlegen ab.
>> Gute Hexen! Wir tun dir nichts. <<
versicherte sie sofort.

Iuna sah zu Myrilia und warf einen Seitenblick zu ihrer Wunde.

>> Ein mir unbekanntes Monster hat mir die Schulter aufgerissen. <<
erklärte sie langsam, so als müsse sie das selbst noch verdauen.



Fulrean, der neben ihm auf dem Sofa faulenzte, blickte ebenfalls auf.
>> Vielleicht hat jemand einen Trank oder Spruch vergeigt. <<
vermutete er.

Rubia, die ihnen gerde Tee gemacht hatte, runzelte die Stirn.
>> Aber diese Stimme gehört keiner von uns... <<
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Fr 13 Dez 2013 - 21:03

"Soll ich mir das mal angucken?",
fragte Myrilia.

Es wirkte so, als sollte es besser schnell behandelt werden.



Unentschlossen blickte Tetsu die anderen an.

"Sollen wir vielleicht nachschauen, ob alles in Ordnung ist?"
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Fr 13 Dez 2013 - 22:11

Iuna nickte zögerlich, während sie die Frauen, allen voran Myrilia
und Sarah musterte.

Das sollten Hexen sein?
Sie wirkten so unhexenhaft.
Natürlich, weil das Hexensein ihrer Erziehung ein Klischee war.

Umso aufmerksamer beobachtete sie die Frauen.
Wahre Hexen. 
Dass sie mal auf richtige Hexen treffen würde.

Dann kam der Schmerz wieder.

Iuna verzog das Gesicht und die Gesichter der jungen Hexen verschwammen kurz vor ihr.


Fulrean sah ebenfalls unsicher zu der Tür.

Dann setzte er sich auf.

>> Naja, ich denke, einmal nachschauen wird uns nicht töten, oder? <<
meinte er mit einem leichten Lächeln.

Rubia nickte.

>> Vielleicht braucht die Frau Hilfe.
Wobei die Älteren wahrscheinlich schon bei ihr sind. <<
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 11:47

Myrilia nährte sich Iuna und betrachtete ihre Wunde zunächst.
Dann murmelte sie einen leisen Spruch.

Daraufhin runzelte sie die Stirn.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 12:08

Iuna blickte Myrilia verwundert an.

Warum war sie so irritiert?


Sarah stellte sich neben Myrilia.
>> Es hat nicht funktioniert.
Dann könnte es ja sein.... <<

Sie überlegte.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 12:14

"Dass die Wunde entweder vergiftet oder verflucht ist",
beendete Myrilia den Satz für sie.

Sie blickte auf.

"Was hat dich angegriffen?"
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 12:41

Iuna sah kurz zu ihrer Wunde.
Vergiftet? Das klang böse.

Sie versuchte, sich an ihre Angreifer zu erinnern.

Ein Schauer durchfuhr sie, als das Bild kam.

>> Es war ein abscheuliches Monster, sehr düster.
Und es wirkte nicht, wie von dieser Welt. <<
versuchte sie, zu erklären.

Adalia, die bei der Beschreibung nähergetreten war, sah zu Myrilia.

>> Du hast wahrscheinlich Recht, Myrilia.
Die Frage ist, was genau sie vergiftet hat. <<

>> Ich vermute, es ist dunkle Essenz. <<
mischte sich eine ältere Stimme ein.

Iuna blickte in die Richtung und sah eine alte Frau im Türrahmen stehen.

Die alte Frau musterte Iuna interessiert und seltsam beeindruckt.
Dann schien sie zu überlegen.

>> Ich hole Deianara. Sie wird uns sagen können, ob es sich um eine Vergiftung
dunkler Herkunft handelt. <<

Adali runzelte die Stirn.
>> Bist du sicher, dass Deianara in der Verfassung dazu ist? <<

Sie alle waren etwas besorgt seit Deianaras gestrigem, sehr agressvien Fluchtversuch.

Aus unbekannten Gründen hatte sie Ritualsteine, Pulver und einen Dolch mitgenommen
und hatte damit aus dem Haus verschwinden wollen.

Als Oma sie erwischt hatte, gab es sogar einen Kampf, in dem die Hexen vergeblich
versucht hatten, Deianara zu Vernunft zu bringen.

Das Mädchen war neuerdings wie ausgewechselt. Keine Spur von dem herzensguten,
aufgeschlossenen Sonnenschein.

Oma zuckte mit den Schultern.

>> Sie ist die Einzige, die es auf Anhieb spüren kann.
Es wäre sinnlos, mehr Zeit zu verschwenden.

Wer weiß, was in ihrem Blutkreislauf ist. <<

Damit verschwand Oma wieder.

Iuna war garnicht beruhigt.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 12:42

Myrilia wandte sich wieder Iuna zu und murmelte eine andere Formel.

Iuna spürte, wie sie neue Kraft durchströmte.

"Nur eine vorübergehende Maßnahme", erklärte Myrilia ihr.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 12:58

Iuna sah sie überrascht an.

Das tat wirklich gut.
>> Vielen Dank. <<

Sarah machte sich währenddessen daran, einen Trank zu brauen.


Oma kam in das Wohnzimmer, wo Ruby mit den beiden Jungen saß.

Ein kleines Lächeln erschien auf ihren Lippen.
>> Ich hoffe, ihr seid bei guten Kräften, meine jungen Burschen. <<
meinte sie mit einem liebevollen Unterton.

>> Ruby scheint sich gut um euch zu kümmern.
Sehr vorbildlicher Ansatz, meine Liebe. <<

Oma lächelte noch breiter, als sie die drei so auf dem Sofa sah.

Ruby in der Mitte zwischen den beiden jungen Männern.

Was würde sie nur dafür geben, wenn sich das etwas weiter entwickeln würde.

Aber die Jugend von heute war ja so prüde!

Sie seufzte und ging weiter.

Dann erreichte sie Deianaras Zimmer und klopfte entschlossen an.

>> Deianara, mein Schatz. Mach die Tür auf.
Wir brauchen deine Hilfe. <<

Stille begrüßte sie.

Dann drang ein schwaches >> Nein. << aus dem Zimmer.


Oma seufzte, schnippste kurz gegen das Schloss und die Tür flog auf.

Deianara saß auf ihrem Bett und starrte aus dem Fenster.

Als ihre Oma reinkam, seufzte sie und ließ sich auf das Bett fallen.

>> Komm aus den Federn, du Faulpelz. <<
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 13:06

"Solange ich nicht weiß, was das in der Wunde ist,
kann ich nicht mehr für dich tun", fügte Myrilia hinzu.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 13:24

Iuna nickte.

Das war verständlich.


Nach kurzer Zeit kam Deianara rein.

Sie sah ziemlich fertig aus und ihre blonden Locken waren wie nach
einer schlaflosen Nacht durcheinander.

Ihr Blick lag die ganze Zeit im Leeren.

Dann richtete sich das glühende Grün ihrer Augen auf Iuna und dann auf ihre
Wunde.

Oma stellte sich neben Adalia und beobachtete ihr Goldlöckchen ganz aufmerksam.

Deianara strich sich kurz durch das Haar, dann lächelte sie schwach.

>> Hallo, ich bin Deianara. <<
stellte sie sich vor und sah Iuna wieder in die Augen.

Anscheinend war sie wieder wach, denn nun forschte ihr Blick in den Augen
der fremden Frau.

Iuna sah sie etws verwundert an, erwiderte das Lächeln dann aber.
>> Mein Name ist Iuna. <<
stellte sie sich nun ihrerseits vor.

>> Ich habe gehört, ein Monster wollte dich zu Hackfleisch verarbeiten. <<

Sie musterte die Wunde.

Iuna verzog kurz einen Mundwinkel.
>> Ja, so kann man das auch sagen. <<

Deianara stellte sich ganz nah an Iuna, sodass sie einen guten Blick auf die Wunde hatte.
Dann hielt sie die Hand kurz darüber ohne die Wunde zu berühren und richtete die Augen
auf den Tisch, so als würde sie in der Luft nach etwas suchen.

Dann nahm sie die Hand wieder weg und sah zu Myrilia.

>> Du hast Recht. Sie ist vergiftet.

Durch eine sehr seltsame Dunkelheit. <<
fügte sie dann stirnrunzelnd hinzu.

>> Wie weit ist die Vergiftung vorangeschritten? <<
fragte Sarah vorsichtig und stoppte beim Brauen des Tranks.

Deianara zuckte mit den Schultern.

>> Ich kann mal nachsehen.
Dazu muss ich dir jetzt ziemlich nahe kommen, Iuna. <<
warnte sie die junge Frau vor.

Iuna nickte etwas verwirrt.


Deianara stellte sich genau vor sie, damit sie ihr direkt in die Augen sehen konnte.
Ihr forschender Blick durchsuchte jeden Winkel von Iunas Augen.

Für Iuna war es wirklich unangenehm, so durchdringend angestarrt zu werden.
Wenigstens konnte sie sich mit dem intensiven Grün der jungen Hexe ablenken.

Deianara schien etwas entdeckt zu haben, denn sie runzelte die Stirn.

>> Ich will noch näher ran. Ich denke, wir habe da etwas. <<

Sie schob Iunas Beine kurz auseinander und stand nun direkt vor ihr.


Oma schüttelte, amüsiert über die Forschheit ihrer Enkelin, den Kopf.
Die junge Frau musste wahrscheinlich gerade einen unangenehmen Knoten im Hals haben.
Aber es ging nicht anders.

>> Ich werde dir kurz in die Augen leuchten. <<

Sie hielt eine Hand vor Iunas Augen.
Die Luft vor ihrer Handfläche begann, zu leuchten.

Deianara sah, was sie sehen wollte und lächelte zufrieden.

>> Da ist ein dunkler Schatten hinter deinen Augen.
Das heißt, dass die Dunkelheit allmählich deinen Verstand einnehmen will.
Wie gut, dass du hier bist.

Ein paar weitere Stunden und du würdest wahrscheinlich ohnmächtig werden oder Schlimmeres.

Iuna runzelte die Stirn.
In dem Moment des Leuchtens hatte sie das Beschriebene auch in Deianaras Augen gesehen.

Das war seltsam.

Deianara trat wieder von ihr weg und wandte sich an Myrilia.
>> Ich kann dir dabei helfen, die Vergiftung zu brechen. <<
schlug sie vor.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   Sa 14 Dez 2013 - 13:31

Myrilia lächelte.

"Danke, das wäre wirklich gut."

Alleine herauszufinden, wie man gegen die Vergiftung
vorgehen konnte, konnte sehr lange dauern.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 20:09

Adalia holte ein Buch aus dem Regal und schlug darin nach,
was Lichtheilern den Weg zur Gitquelle öffnen konnte.


Sie kam neben Sarah und zeigte ihr die Seite.

Sarah fasste sich an den Kopf.

>> Ja, stimmt.
Wie konnte ich das vergessen! <<

Sie eilte aus dem Raum raus und kam kurze Zeit später mit
einem Pulver wieder.

Das mischte sie mit kristallenem Wasser und gab es Myrilia in die Hand.

>> Ihr müsst es euch auf die Hände und dann auf die Wunde auftragen.
Es wird euch eine Art Verbindung zum Vergiftungsursprung geben, damit ihr ihn
eliminieren könnt. <<


Iuna war überrascht, dass es so schwer war, die Wunde zu heilen.

Sie wäre tatsächlich gestorben, wenn Taikin sie nicht hierher gebracht hätte.

Ihre Gedanken kamen zurück zu Fulvia. Sie musste hart schlucken, als sie daran
dachte, dass Fulvia ebenfalls eine Wunder erlitten haben musste.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 20:12

Myrilia nickte als Zeichen, dass sie verstanden hatte.

"Gut - danke."

Sie tat, was Sarah ihr empfohlen hatte, und reichte
das Pulver dann an Deianara weiter.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 20:32

Deianara zögerte kurz und sah das Pulver zweifelnd an.

Dann wanderte ihr Blick fast schon lauernd zu den anderen.

Im Bruchteil einer Sekunde war das aber auch vorbei und sie rieb sich das
Pulver so vorsichtig in die Hände als könnte es sie bei einer falschen Bewegung
verbrennen.

>> Willst du das machen? <<
fragte sie Myrilia und deutete auf Iunas Wunde.

Die ältere Hexe war weitaus erfahrener darin als sie.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 20:47

Myrilia nickte.

"Ja - keine Sorge."

Mit diesen Worten trug sie das Pulver auch auf die Wunde auf,
darum bemüht, Iuna nicht unnötige Schmerzen zu bereiten.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 20:55

Iuna biss die Zähne zusammen und schloss die Augen.

Das Gefühl war schrecklich.
Dieses Pulver schien tiefer in ihre Schulter und dann in ihren gesamten
Körper zu dringen.

Wie ein elendes Gift! Sie spürte, wie Agressionen sich in ihr aufbauten.

Sie wollte dieses Zeug nicht haben. Diese verdammten Frauen.

Diese...
sie atmete scharf ein.

Was waren das für Gedanken? War das etwa, was diese junge Hexe gemeint hatte?

Jetzt wollte sie es so schnell wie möglich hinter sich bringen.

Sie spannte sich an, da das eklige Gefühl ihr weiterhin in alle Glieder kroch,
blieb aber still sitzen.

Oma trat nun ebenfalls näher.

>> Ich würde sagen, du wendest deine Heilfähigkeiten auf ihrer Wunde an und
Deianara wird deine Fähigkeiten mit ihrer Kraft durchströmen.
Das hatten wir ja schonmal für solche Fälle geübt. <<

Deianara nickte.

Kraftfusionen waren wirklich eine hilfreiche und essentielle Sache in dieser
Gemeinschaft. Aber auch unglaublich schwer, zu beherrschen.

Sie hielt die bepuderte Hand über Iunas Wunde und legte Myrilia ihre andere
Hand auf den Arm.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 21:02

Auch Myrilia ging wieder in Position und sprach
erneut ihren Heilzauber, dieses Mal versetzt
mit einer entgiftenden Note.

Um diese zu verstärken, zog sie vorsichtig an
Deianaras Kraft.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 21:09

Deianara ließ sie bereitwillig gewähren.

Und tatsächlich: Die Wunde bekam erst ihre normale Farbe zurück
und schloss sich schließlich.

Langsam, aber kontinuierlich, bis sie weg war.


Iuna spürte, wie die Wärme und Helligkeit (wenn sie es so nennen konnte, aber
in diesem Augenblick fühlte es sich genau so an) in sie, vor allem aber in ihre Schulter,
zurückkehrten.

Ihr Gesicht hellte sich automatisch auf.

Deianara lächelte Iuna zufrieden an.

Dann zwinkerte sie Myrilia kurz zu.
>> Wir sind ein gutes Team. <<
flüsterte sie leise und ließ Myrilias Arm wieder los.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 21:13

Myrilia löste sich ebenfalls und lächelte Deianara an.

"Wenn ich dich nicht hätte..."

Dann begann sie, die nun geheilte Schulter zu untersuchen.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 21:21

Oma lächelte anerkennend.

Die beiden hatten es ausgezeichnet gemacht.

Deianara wusch sich die Hände ab.

Dann sah sie kurz zu Myrilia und Iuna.
>> Sie ist in den besten Händen, also kann ich jetzt gehen. <<

Dabei sah sie ihre Großmutter vielsagend an und verließ den Raum.

Oma sah ihr stirnrunzelnd nach, dann wandte sie sich Myrilia und Iuna zu.

>> Und, wie steht es mit der Schulter? Ist sie nun wieder einwandfrei? <<

Iuna für ihren Teil konnte keinen Schmerz oder jegliche Behinderungen spüren.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 15 Dez 2013 - 21:27

"Soweit ich das feststellen kann, ist alles wieder in Ordnung",
bestätigte Myrilia.

"Aber du solltest trotzdem die Schulter in der nächsten Zeit
etwas schonen, falls nicht alles völlig geheilt ist."

Immerhin war die Magie, die sie dafür hatten aufwenden müssen,
immens gewesen.
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BeitragThema: Re: Lithymni - der Sitz der Larahexen   So 22 Dez 2013 - 22:09

Iuna lächelte sie dankbar an.

Schwach drehte sie den Kopf und musterte die weiteren Hexen kurz.

>> Ich danke euch. <<

Dann schwieg sie kurz und schob ihren Ärmel so weit es ging wieder
hoch.

>> Ich würde wieder gehen, damit ich euch nicht weiter störe.
Aufgaben warten noch auf mich. <<

Adalia runzelte skeptisch die Stirn.

>> Ich würde dich sicherheitshalber noch etwas unter Beobachtung stellen wollen. <<
wandte sie ein.

>> Das Gift könnte sich noch in einem verborgenen Winkel deines Körpers verstecken.
Wir sollten sicher gehen. <<

Es war nicht ihr einziger Grund. Doch einer der wichtigsten, der sie veranlasste, die
fremde junge Frau eindringlich anzusehen.

Iuna blickte unsicher drein.
Tausende Gedanken schossen durch ihren Kopf.

Ich muss aber gehen. Fulvia muss ich finden! Sie könnten sonst was mit ihr anstellen!

Wo bin ich hier? Den Weg zurück! Meine Familie muss erfahren, was mit mir geschehen ist.
Ich muss die Menschen so schnell wie möglich warnen. Hilfe anfordern.
Kann ich diesen Hexen vertrauen?


Oma bemerkte Iunas Dilemma.

Sie beschloss, sich ihrer Kräfte wieder etwas zu bemächtigen.

Gemächlich ging sie zu der jungen Frau und ergriff liebevoll ihre kalten, zittrigen Hände.

Dann blickte sie Iuna sanft in die Augen.
>> Kind, du bist doch völlig entkräftet und angeschlagen.

Bleib mindestens eine Nacht bei uns. Dann sehen wir weiter. <<

Wärme strömte durch die Hände der Alten und durchfloss Iunas Körper.

Sie spürte, wie die Anspannung und Panik aus allen Gliedern wich und eine wohlige Ruhe
sich breit machte.
Ihre Pupillen weiteten sich leicht.

Oma lächelte zufrieden. Sie hatte es geschafft, die Gefühle der jungen Frau zu beeinflussen.

Sie strich Iuna wie eine besorgte Großmutter über den Kopf.
>> So ist es gut.
Komm, meine Liebe. Ich bringe dich in ein Bett. Du bist sicherlich müde. <<

Iuna wurde aus heiterem Himmel tatsächlich schrecklich müde.

Nicht mehr ganz bei sich folgte sie der alten Frau, die sie sanft, aber bestimmt aus dem
Raum führte.
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